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Rodenstock - ColorMatic Contrast

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Die flexible Sonnenbrille - profive von Loubsol

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Willkommen bei Optik Heyer

Unser Laden: Optik Heyer - Brillen in Tegel

Charakteristisch für das Brillenglas ist nicht nur die Stärke, sondern auch die Art der Korrektionswirkung (Einstärkengläser, Mehrstärkengläser und Gleitsichtgläser).

Mehrstärkengläser

Um das 40. Lebensjahr herum verliert das Auge zunehmend die Fähigkeit, das Bild beim Sehen in der Nähe (z.B. beim Lesen) scharf zu stellen: Es wird alterssichtig oder - wie der Fachbegriff lautet - presbyop. Brillengläser zum Ausgleich der Alterssichtigkeit besitzen daher für das Sehen in der Ferne und in der Nähe unterschiedliche Korrektionswirkungen.

Bei Mehrstärkengläsern sind diese unterschiedlichen Wirkungsbereiche deutlich sichtbar voneinander abgegrenzt. Denn ein Brillenglas verfügt - neben einer allfälligen astigmatischen Korrektion (Hornhautverkrümmung) über eine definierte Korrektionsstärke. Durch Einschmelzen (mineralische Gläser) oder Ausarbeiten (Kunststoffgläser) von zusätzlichen Korrrektionslinsen im Brillenglas lassen sich deswegen Zwei- oder Dreistärkenbrillen (Bifokal bzw. Trifokal) herstellen.

Brillengläser mit einem Bereich für die Fern- und einem für die Nahkorrektion werden als Bifokalgläser oder Zweistärkengläser bezeichnet, Brillengläser mit einem zusätzlichen Zwischenbereich für das Sehen in mittleren Entfernungen als Trifokalgläser bzw. Dreistärkengläser.

Bifokalgläser (Zweistärkengläser)

Zweistärkengläser erlauben scharfes Sehen in zwei Entfernungen, z.B. in der Nähe und in der Ferne. Denn eine Bifokalbrille bietet eine Korrektion der Kurz- bzw. Übersichtigkeit sowie ein Fenster für den Blick auf Lesedistanz. Sie müssen nicht mehr zwischen zwei Brillen wechseln. Im unteren Teil des Glases ist die Nahkorrektur eingeschliffen. Die Brille wird deswegen durch eine Trennungslinie zweigeteilt. Diese Linie kann für Ihre Augen ein Hindernis sein, da sich beim Übergang des Blickes vom Fernbereich zum Nahsehbereich die betrachteten Objekte sprunghaft verschieben

Durch einbringen einer mittleren Distanzzone (Trifokalbrille) kann dieser Bildsprung gemildert werden. Auch hier braucht Ihr Auge eine gewisse Übung, bis der Blick durch die verschiedenen Korrektionszonen ohne Anstrengung erfolgt.

Dreistärkengläser (Trifokalgläser)

Dreistärkengläser sind Brillengläser, die in unterschiedlichen Bereichen des Glases drei verschiedene Wirkungen besitzen. Diese Gläser sind daher für drei Sehaufgaben geeignet: normalerweise im oberen, größeren Bereich für die Ferne, im unteren, kleineren Bereich für die Nähe (z.B. zum Lesen) und in der mittleren Zone für mittlere Entfernungen, z.B. für Dinge auf dem Schreibtisch, das Armaturenbrett im Auto oder für den Computerbildschirm.

Brillengläser mit mehr als zwei Stärkenbereichen werden nötig, wenn die Fähigkeit des Auges, sich auf verschiedene Entfernungen einzustellen (Akkommodation), soweit abgenommen hat, dass zwischen Fern- und Nahbereich eine Sehschärfenlücke entsteht. In diesem Fall kann mit einem Zweistärkenglas zwar sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf gesehen werden, bei mittleren Entfernungen treten aber Probleme auf, die nur durch ein zusätzliches Segment im Glas ausgeglichen werden können.

Bei der Größe, Form und Anordnung der Sehbereiche gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen, so dass auch bei schwierigeren Anforderungen eine individuelle Lösung gefunden werden kann. Allerdings spielen Trifokalgläser heute am Markt kaum noch eine Rolle; sie sind weitgehend durch Gleitsichtgläser ersetzt worden.

Organische und mineralische Trifokalgläser

Organische Trifokalgläser erreichen die höhere Wirkung in den Nahbereichen durch eine stärkere Krümmung der Glasvorderfläche in diesen Zonen. Das führt zu einer fühlbaren Kante, die u.U. durch Reflexe stören kann. Tönungen und Entspiegelungen sind allerdings über das gesamte Glas in Ihrer Farbe konstant.

Mineralische Trifokalgläser erreichen die höhere Wirkung in den Nahbereichen durch Glasmaterialien mit höheren Brechzahlen in diesen Zonen. Dadurch ist die Vorderfläche unabhängig von der Form der Nahteile immer eine durchgehende Fläche. Allerdings kann die Verwendung unterschiedlicher Glasmaterialien zu unterschiedlichen Restreflexfarben führen, wenn die Gläser entspiegelt sind; bei phototropen (= selbsttönenden) Gläsern sind die Nahteile immer heller, da die dort eingeschmolzenen Zusatzlinsen keinerlei Farbpigmente enthalten.